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Alle Beschreibungen der Wirklichkeit sind vorläufige Hypothesen. Buddha
Viele Menschen wissen, was sie nicht wollen, einige was sie möchten, die wenigsten wie dies auch zu erreichen wäre. Bewusstheit kann die Verwirrung lösen: In ihr scheint einem auf, was vonnöten ist und der Weg dahin. Damit setzt sie die schöpferischen Kräfte frei. Mosche Feldenkrais
So wie der Baum nicht endet an der Spitze seiner Wurzeln oder Zweige,
So wie die Erde nicht endet an ihrem höchsten Berg,
So ende auch ich nicht an meinem Arm, meinem Fuß, meiner Haut,
sondern greife unentwegt nach außen hinein in allen Raum und alle Zeit mit meiner Stimme und meinen Gedanken, denn meine Seele ist das Universum. indianische Weisheit
Es gibt die Wirklichkeit, und an der ist nicht zu rütteln. Wahrheit aber, nämlich in Worten ausgedrückte Meinungen über das Wirkliche, gibt es unzählige, und jede ist ebenso richtig wie sie falsch ist." Hermann Hesse
Auf meinem Grabstein soll nicht stehen : Ach hättī ich doch . . . Armin Rohde (Schauspieler)
Ich feiere und besinge mich,
Und was imme ich mir zu eigen mache,
sollst auch du dir zu eigen machen,
Denn jedes Atom, das zu mir gehört,
gehört genauso gut zu dir. Walt Withman: Song of Myself
Warum nicht heute morgen aufwachen Rumi |
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Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast und sei des Friedens eingedenk, den die Stille bergen kann. Stehe soweit ohne Selbstaufgabe möglich in freundlicher Beziehung zu allen Menschen. Äußere deine Wahrheit ruhig und klar
und höre anderen zu, auch den Geistlosen und Unwissenden;
auch sie haben ihre Geschichte. Meide laute und aggressive Menschen,
sie sind eine Qual für den Geist. Wenn du dich mit anderen vergleichst,
könntest du bitter werden und dir nichtig vorkommen;
denn immer wird es jemanden geben, größer oder geringer als du.
Freue dich deiner eigenen Leistungen wie auch deiner Pläne.
Bleibe weiter an deiner eigenen Laufbahn interessiert,
wie bescheiden auch immer.
Sie ist ein echter Besitz im wechselnden Glück der Zeiten. In deinen geschäftlichen Angelegenheiten lass Vorsicht walten;
denn die Welt ist voller Betrug.
Aber dies soll dich nicht blind machen
gegen gleichermaßen vorhandene Rechtschaffenheit.
Viele Menschen ringen um hohe Ideale;
und überall ist das Leben voller Heldentum. Sei du selbst,
vor allen Dingen heuchle keine Zuneigung.
Noch sei zynisch was die Liebe betrifft;
den auch im Angesicht aller Dürre und Enttäuschung
ist sie doch immerwährend wie das Gras. Ertrage freundlich den Ratschluss der Jahre,
gib die Dinge der Jugend mit Grazie auf. Stärke die Kraft des Geistes,
damit sie dich in plötzlich hereinbrechendem Unglück schütze.
Aber beunruhige dich nicht mit Einbildungen.
Viele Befürchtungen sind Folge von Erschöpfung und Einsamkeit. Bei einem heilsamen Maß an Selbstdisziplin sei gut zu dir selbst. Du bist ein Kind des Universums,
nicht weniger als die Bäume und die Sterne;
du hast ein Recht hier zu sein.
Und ob es Dir bewusst ist oder nicht:
Zweifellos entfaltet sich das Universum wie vorgesehen.
Darum lebe in Frieden mit Gott,
was für eine Vorstellung du auch von ihm hast
und was immer dein Mühen und Sehnen ist.
In der lärmenden Wirrnis des Lebens
erhalte dir den Frieden mit deiner Seele. Trotz allem Schein, der Plackerei und den zerbrochenen Träumen
ist diese Welt doch wunderschön.
Sei vorsichtig.
Strebe danach, glücklich zu sein.
(aus der alten St. Paulīs Kirche, Baltimore, von 1692) |
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Das Gasthaus
Das menschliche Dasein ist ein Gasthaus.
Jeden Morgen ein neuer Gast.
Freude, Depression und Niedertracht -
auch ein kurzer Moment von Achtsamkeit
kommt als unverhoffter Besucher.
Begrüsse und bewirte sie alle!
Selbst wenn es eine Schar von Sorgen ist,
die gewaltsam Dein Haus
seiner Möbel entledigt,
selbst dann behandle jeden Gast ehrenvoll.
Vielleicht reinigt er Dich ja
für neue Wonnen.
Dem dunklen Gedanken, der Scham, der Bosheit -
begegne ihnen lachend an der Tür
und lade sie zu Dir ein.
Sei dankbar für jeden, der kommt,
denn alle sind zu Deiner Führung
geschickt worden aus einer anderen Welt. Maulana Dschelaleddin Rumi
Der Kampf gegen Gipfel vermag Menschenherzen auszufüllen. Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen." Schlusssätze aus Albert Camus` Essay "Der Mythos des Sisyphos"
Die Achtsamkeit, so künde ich, o Mönche ist ein Helfer für alles. Buddha
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